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Fiat und Chrysler – wie Fiat-CEO Sergio Marchionne sagte, “eine himmlische Hochzeit” (Wer erinnert sich an Herrn Schrempps “Hochzeit im Himmel” am Beginn des DaimlerChrysler-Abenteuer?). Zumindest für Siemens PLM Software hat der Deal eine sehr positive Auswirkung: Chrysler stellt von Catia/Enovia auf NX/Teamcenter um.
Der Chryler-Key-Accounter von Dassault, Robert Brincheck, hofft noch, dass Cataia und NX koexistieren werden, aber Marchionne strebt anscheinend einen kompletten Switch der PLM-Umgebung an, um die Entwicklungsabteilungen (Fiat arbeitet schon länger mit NX) enger miteinander zu verzahnen. Und das ist meiner Meinung nach auch der Punkt, warum die Ehe Fiat-Chrysler besser laufen könnte als die Ehe daimler-Chrysler: Chrysler braucht kleinere, energieeffiziente Autos, Fiat braucht dringend einen Zugang zum US-Markt, denn der bringt die großen Stückzahlen. Fiat USA wurde um das Jahr 1981 aufgelöst, seither hat FIAT in den USA keine oder nur wenig Geschäfte gemacht. Derzeit wird der neue Fiat 500 auf US-Normen angepasst (auf NX und sicher mit der Erfahrung von Chrysler-Entwicklern), und ich glaube, dass das Auto ein großer Erfolg “drüben” wird.
Bleibt die Frage, was der Umstieg für Chrysler bedeutet. Catia ist seit 20 Jahren bei Chrysler im Einsatz, tatsächlich ist es das System, mit dem das Zeichenbrett abgelöst wurde. Das bedeutet, dass die gesamte Entwicklungsabteilung auf Catia ausgerichtet ist und der Umstieg bestimmt eine große Herausforderung wird. Eine große Aufgabe, und meiner Lieblingsautofirma Fiat ist nur zu wünschen, dass man in den USA gute Partner findet, die den Umstieg mit Consulting, Schulung usw. begleiten. Die Altdatenübernahme dürfte ein Alptraum werden – ich will gar nicht wissen, wieviele Terabyte Daten da rumliegen.
Und was bedeutet das für Dassault? Man könnte ja, wenn man PTCs Domino-Theorie glaubt, vermuten, dass dies der Beginn einer großen Zukunft von NX im Automotive-Markt sein wird. Wie immer dürfte die Wahrheit in der Mitte liegen – Siemens wird sich einen Marktanteil sichern, Dassault etwas von seiner Dominanz verlieren. Ich bin mir auch sicher, dass die Autofirmen gar nicht so unglücklich sind, mehrere Systeme im Einsatz bzw. zur Auswahl zu haben, statt komplett auf Catia zu setzen (was ja auch (fast) keiner tut, sowohl bei OEMs als auch bei den Zulieferern sind immer mehrere Systeme zu finden).
Und die Aussicht, mit V6 “schon wieder” einen kompletten Paradigmenwechsel mitzumachen, hat sicher nicht allzu viel Anziehungskraft für die Firmen. Dies könnte meiner Meinung nach sogar das gefährlichste Moment für Dassault sein: Man könnte sich ja sagen: “Wenn ich eh ein Großprojekt aufsetzen muss, um von V5 auf V6 zu kommen, kann ich ja gleich einen CAD-Systemwechsel aufsetzen”. Und die Firmen erinnern sich noch gut an den schwierigen und langwierigen Umstieg von V4 auf V5.
Von “Parasolid takes over Detroit”, wie Kollege Grabowski meint, kann also keine Rede sein. Aber sicherlich hat Siemens PLM hier einen sehr wichtigen Punkt gemacht. Und ich hoffe wie immer das beste für Fiat . Immerhin macht Fiat richtig ernst mit der Zusammenarbeit mit Chrysler – und das wird hoffentlich nach dem Motto “wenn schon, dann richtig” klappen.
Weitere Infos und Quellen: Vectorrum, Deelip Menezes, WorldCADAccess und Danke an Michael Murgai.

Man mag die Terminwahl glücklich finden oder nicht, hier jedenfalls die Pressemitteilung des Veranstalters:
Nach der AMB auf den Wasen zum Feiern
Erstmals findet die AMB parallel zum Cannstatter Wasen statt, dem zweit-
größten Bierfest Deutschlands – Rabatte für AMB-Besucher in fünf Zelten
„AMB trifft Wasen”, heißt das diesjährige After-Work-Angebot der internationalen Ausstellung für Metallbearbeitung, AMB 2010, denn sie findet in diesem Jahr vom 28.September bis zum 2. Oktober 2010 in Stuttgart statt und damit erstmals parallel zum Cannstatter Volksfest. Das Cannstatter Volksfest ist das zweitgrößte Bierfest Deutschlands nach dem Münchner Oktoberfest. In aufwendig geschmückten Festzelten kommt bei fetziger Partymusik von Live-Bands Stimmung und gute Laune auf. Zahlreiche reizvolle und spektakuläre Fahrgeschäfte sowie Stände mit regionalen Spezialitäten sorgen zudem für Spaß und kulinarische Erlebnisse auch außerhalb der Festzelte. Die Idee, den AMB-Besuchern die Vorzüge dieses traditionsreichen Festes nahezubringen, ist bei den Festwirten auf offene Ohren gestoßen. Mit dem „AMB-Vorteilscoupon” erhalten Wasen-Besucher am Dienstag, 28., Mittwoch, 29. und Donnerstag, 30. September 2010 in Verbindung mit ihrer AMB-Eintrittskarte einen Liter Volksfestbier und ein halbes Hähnchen zum halben Preis (plus 60 Cent Bedienungsgeld). An der Aktion beteiligen sich das „Fürstenbergzelt”, „Göckelesmaier”, „Grandl”, „Klaus-und-Klaus” sowie „Wilhelmers Schwabenwelt”. Ab einer Gruppe von 10 Personen sollte unbedingt vorab eine Tischreservierung erfolgen unter:
www.fuerstenbergzelt.de
www.goeckelesmaier.de
www.grandl.com
www.klauss-und-klaus.de
www.wilhelmers-schwabenwelt.de
Weitere Informationen zur AMB, den Messe-Anreisepaketen und dem Cannstatter Volksfest:
www.amb-messe.de
www.cannstatter-volksfest.de
Zur AMB haben sich bereits rund 1.000 Aussteller fest angemeldet. Bis zum Messestart im September werden wieder rund 1.200 Aussteller und zirka 70 vertretene Unternehmen an der AMB 2010 teilnehmen. Sie zeigen Neuheiten und Innovationen aus den Bereichen Zerspantechnik und die dazugehörigen Präzisionswerkzeuge plus Peripherie. Ein umfangreiches Rahmenprogramm bietet den Fachbesuchern zudem ein breites Spektrum an wertvollen Hintergrundinformationen.
Ich hoffe ja nicht, dass wir an den Messeabend unseren Frust über die wegen Euroturbulenzen abgestürzte Konjunktur ertränken werden müssen.
Da können wir dann ja nach einem erfolgreichen Messetag gleich feiern gehen.
Messe-Markzettel: Führerscheine im Abreißblock organisieren

 Das Titelbild der AutoClassic Mai/Juni 2010
Ich bin’s ja gewohnt, meinen Kopp auf der Seite 3 der CAD CAM und der Montagetechnik zu finden, direkt neben dem Editorial. Aber dass über mich geschrieben wird, ist doch eher selten. Jetzt ist es doch passiert, die Zeitschrift AutoClassic suchte letzten Herbst für einen Bericht über kleine Cabrios nach Fotomodellen und verpflichtete – nein, nicht mich , sondern meinen 850 Spider. Es ist ein sehr schöner Vergleichstest mit Fiat 850 Spider, DKW F12 und MG Midget entstanden, den ich Euch natürlich nicht vorenthalten möchte.
Hier der Artikel als PDF
Vielen Dank an die AutoClassic für das PDF und den Journalisten Jörn-M. Müller Neuhaus für den netten Artikel.

The difference between the almost right word and the right word is really a large matter—it’s the difference between the lightning bug and the lightning.
Der Unterschied zwischen den fast richtigen Wort und dem richtigen Wort ist ein großer Unterschied – es ist der Unterschied zwischen einem Glühwürmchen und einem Blitz.
Mark Twain.

Die Sicherheit und die Angst um die Privatsphäre sind seit Wochen ein immer wieder gern genommenes Thema, wie die Talkrunde bei Maybrit Illner oder der Spiegel-Titel 2/2010 zeigen. Vor allem Google steht mit seiner “Datensammelwut” als “digitale Supermacht” am Pranger.
Viele Bedenken, die geäußert werden, zeugen von teils erschreckender Unkenntnis – wenn beispielsweise Frau Aigner bei Illner Facebook und Google Steetview in einen Topf wirft, teils zeigen sie ein Weltbild, das von der technischen Entwicklung überrollt wurde. Es ist praktisch gesehen illusorisch, einen “digitalen Radiergummi” zu entwickeln, der ein ungewolltes Bild oder einen Forumsbeitrag ungeschehen machen kann. Ich bin mir sicher, dass es möglich ist, in einer weltumspannenden Konferenz die Kinderpornographie zu ächten und entsprechende Server aus dem Netz zu nehmen – wobei auch hier eine vollständige Lösung wohl kaum möglich ist.
Es ist auch chic geworden, gegen Streetview zu wettern. Beim mir ist der Google-Wagen letztes Jahr vorbeigefahren – na und? Klar, es gibt einige wenige Betroffene – wie den Menschen, der beim Betreten des Sexshops fotografiert wurde oder die diversen Oben-Ohne-Schnappschüsse der Streetview-Wagen. Aber für den Rest von uns ändert sich nichts. Das oft vorgebrachte Argument, zum Beispiel ein Bankbeamter könne das Haus ansehen und daraus auf den sozialen Status spekulieren, läuft ins Leere – längst existieren Datenbanken bei Ratingagenturen, die dem Banker auf einen Blick sagen, ob wir in einer “solventen” Gegend wohnen.
Ich frage mich, ob wir nicht in der heutigen Zeit den Begriff von Privatsphäre neu definieren und gleichzeitig unser Auftreten im Internet anders bewerten müssen. Die Messlatte für meine Präsentation ist folgende: Wäre ich damit einverstanden, dass diese Informationen auf einer Plakatsäule auf dem Friedrichshafener Marktplatz zu lesen bzw. zu sehen wären? Würde ich eine Diskussion auf dem Marktplatz in der selben Weise führen? Würde ich meine persönlichen Daten jedem Fremden auf diesem Marktplatz aushändigen?
Viele Menschen sind gleichzeitig sehr offen mit ihren Daten und benehmen sich andererseits im Schutze der Anonymität wie der Elefant im Porzellanladen. Dies lässt sich leicht in Foren nachvollziehen, wo ohne strenge Moderation oft ein Ton herrscht, der im “echten Leben” eine Massenschlägerei auslösen wurde. Gleichzeitig führen sich manche Menschen in Foren, die ich immer wieder mitlese, auf, als ob sie die Weisheit mit Löffeln gefressen hätten. Diese selbsternannten Instantexperten erklären jedem Neuling ihre Sicht der Welt, wie falsch sie auch immer ist. Ich trete in Foren immer mit Klarnamen auf, weil ich das für eine Frage der Höflichkeit halte – ich sitze ja auch nicht mit einer Maske in der Kneipe.
Die Diskussion über googlende Personalchefs ist ein gutes Beispiel, wohin sich der Begriff der Privatsphäre entwickeln muss. Auf der einen Seite ist es richtig, dass Partyfotos im internet nicht gerade einen guten Eindruck machen. Aber man sollte bei der Beurteilung einer Person dann schon abwägen, ob dieser das Bild seines letzten Suffs selbst ins Netz stellt – das wäre dann unter “Selbst schuld” abzuspeichern – oder ob das Bild zufällig in irgendeiner Community stehenbleibt – wobei man auch dort versuchen sollte, es weg zu bekommen.
Aber so, wie irgendwelche Jugendsünden – seien es alkoholische oder frisurentechnische – aus dem Real Life in den Gehirnen der damals Beteiligten gespeichert, aber nicht mehr abgerufen werden, müssen wir selbst lernen zu beurteilen, wie und wo eine “Internet-Jugendsünde” abgelegt ist. Und da hilft nur die Berücksichtigung des Kontextes.
Am Ende ist es wie im richtigen Leben – wenn die Menschen beginnen würden, sich im Netz wie im richtigen Leben zu benehmen, wäre viel gewonnen – in Bezug auf Datenschutz, Persönlichkeitsrecht und Privatsphäre.

Gerade hereingekommen:
Dassault Systèmes und BMW unterzeichnen Fünf-Jahres-Vertrag für nachhaltige Innovationen
DS V6 PLM-Lösung unterstützt Automobilhersteller, sich an die tiefgreifenden Veränderungen in der Automobilbranche anzupassen
Paris – 22. März 2010 – Dassault Systèmes (DS), Weltmarktführer bei 3D- und Product-Lifecycle-Management Lösungen (PLM), und BMW haben einen weltweiten strategischen Fünf-Jahres-Vertrag unterzeichnet, der dazu beiträgt, den neuen Herausforderungen des Automobilmarktes noch besser gerecht zu werden. Durch diesen Vertrag werden die Unternehmen eine enge Verbindung zwischen ihren Forschungs- und Entwicklungszentren schaffen. Dadurch verbessert DS sein Angebot im Automotivebereich, BMW optimiert seinen Entwicklungs- und Produktionsprozess. Softwarelösungen von Dassault Systèmes unterstützen BMW in Kernbereichen des Entwicklungs- und Fertigungsprozesses, mit CATIA als Rückgrat für die Produktentwicklung.
Die Notwendigkeit, CO2-Emissionen zu reduzieren, hat Automobilhersteller zur Umgestaltung ihrer Geschäftsprozesse gezwungen, um umweltfreundlichere Autos liefern zu können. Übereinstimmend mit dem Anspruch, den Kohlenstoffausstoß zu minimieren, wird die Umsetzung der DS-Lösungen Automobilherstellern helfen, umweltfreundliche, emissionsarme Fahrzeuge zu konzipieren, zu analysieren und zu simulieren – wie beim Projekt I, einem neuen Megacity-Fahrzeug, das im Hinblick auf eine bessere Leistung und einen niedrigen Energieverbrauch optimiert wurde.
Durch die Konsolidierung der Entwicklung auf Basis einer einzigen PLM-Software-Plattform kann BMW bewährte Entwicklungskonzepte erschließen und diese über alle Produktlinien hinweg wiederverwenden und so bei der Entwicklung und Herstellung von Neuwagen Zeit einsparen. Eine einzelne Plattform ermöglicht zudem allen Entwicklern, einschließlich Entwicklungspartnern der Lieferkette, eine enge Kollaboration – ein weiterer Faktor zur Straffung des Entwicklungs-Prozesses. SIMULIA sowie CATIA analysis & simulation ermöglicht BMW außerdem, Fahrzeuge früh im Entwicklungszyklus virtuell zu testen und so auf mögliche Schwachstellen frühzeitig aufmerksam zu werden.
Der Vertrag legt auch eine Reihe strategischer Projekte fest, im Rahmen derer BMW mögliche Migrationspfade evaluieren wird, die einen reibungslosen Übergang zu Dassault Systèmes V6 PLM-Lösungen für alle Fahrzeugentwicklungsprogramme sicherstellen.
“BMW hat die Bedeutung der kollaborativen und integrierten Dassault Systèmes V6-Lösungen für nachhaltige Innovationen im ganzen Umfang verstanden“, sagt Bruno Latchague, Executive Vice President von Dassault Systèmes. „Wir freuen uns, dass wir mit dem deutschen Premium-Automobilhersteller an einer neuen, umweltfreundlichen Generation von Automobilen zusammenarbeiten. Wir sind zuversichtlich, dass sich diese Allianz positiv auf die tiefgreifenden Veränderungen auswirkt, die die Automobilindustrie derzeit durchlebt.“
Erstmal gut für Dassault, solch einen Kunden auf der V6 zu haben, das zieht natürlich. Interessant finde ich, wie hier die “grüne Karte” gespielt wird – Austos werden ja nicht an sich umweltfreundlicher, weil man sie mit V6 oder einem anderen System entwickelt – da müssen die Entwickler schon selbst ran.

Die englischen Analysten von Cambashi haben eine Pressemeldung herausgegeben, in der sie die weitere Entwicklung des Marktes für technische Software positiv sehen. Der Anstieg sei verhalten, weil viele Unternehmen übervorsichtig sind, aber der Aufstieg sei erkennbar.
 APAC shows strongest recovery in 2010 (Bild: www.cambashi.com)
Asien und der pazifische Raum hat laut Cambashi die größten Wachstumsraten, für 2010 werden 5% erwartet. In Amerika wird der Anstieg von öffentlichen Investitionen getragen, was dafür sorgt, dass Cambashi seine Prognose, in 2010 werde der Markt schrumpfen, in ein kleines positives Wachstum von 1% korrigiert.
Europa wird sich nach Cambashis Meinung sehr unterschiedlich etwickeln; während die PIIGS-Länder (Portugal, Italien, Irland, Griechenland und Spanien) im Abschwung gefangen sind, geht es im Rest Europas schon wieder nach oben. Großbritannien und Russland werden ebenfalls als eher schwach angesehen.
Bleibt ja eigentlich nur Zentraleuropa – und damit auch Deutschland – als “Performer” übrig – das ist doch mal positiv
Quelle

Teseo, Druckluftspezialist aus dem schönen Desenzano am Gardasee, hatte eine interessante Idee: Druckluft mit Windkraft zu erzeugen. Die Pressemitteilung hier:
Teseo stellt auf der Hannover Messe 2010 aus
Teseo nimmt wieder an der Hannover Messe (19.-23. April 2010) teil und stellt einen innovativen windangetriebenen Drucklufterzeuger vor. Erstvorstellung im Bereich Energy, Halle 27, Stand Nr. L14.
Desenzano del Garda, 26 Februar 2010 – Die TESEO srl, Entwickler und Hersteller von Aluminiumrohrleitungen und -anschlüssen (zur
 windbetriebener Druckluftkompressor von Teseo.
Verteilung von Druckluft, Vakuum, Stickstoff und anderen Medien unter Druck), modularen Verteilern, Pneumatikpanelen sowie Zubehör (Werkbänke, Laufwagen- und Schwenkarmsysteme zur Ausstattung von Produktions- und Assemblierlinien), stellt auf der Hannover Messe (19.-23. April 2010) in Halle 27 (Bereich Energy), Stand Nr. L14 aus.
Teseo stellt dieses Jahr eine Weltneuheit vor, ein neues Produkt, welches die Welt der Druckluftverteilung zu revolutionieren verspricht. Das Unternehmen hat einen windangetriebenen Generator mit horizontaler Rotationsachse entwickelt, bestehend aus einer kugelgelagerten Spindel, welche drei Rotorblätter aus Aluminium hält und mit der Antriebswelle eines Luftkompressors verbunden ist.
Dieser windangetriebene Generator ist mittels eines Schwenkarmes auf einem hohen Aluminiumrahmenwerk montiert. Die erzeugte Druckluft wird in ein Reservoir an der Basis des Rahmenwerkes geleitet und dann in großen Druckbehältern gespeichert.
Diese innovative Lösung von TESEO hat einen hohen Nutzwert: sie verbraucht kostenlose, saubere und erneuerbare Energie, basiert auf einfacher und kosteneffektiver Ausrüstung und ist unabhängig von der jeweiligen Windrichtung. Auch bei niedrigen Windgeschwindigkeiten wird Energie produziert. Die Energie wird als Druckluft in Behältern gespeichert. Das ganze System besteht aus Aluminium, welches zu 90% wiederverwertbar ist.
TECHNISCHE SPEZIFIKATIONEN:
Windgenerator mit gedrehten Rotorblättern aus Aluminium: 3 Blätter
Außendurchmesser Generator: 4 Meter
Doppelkolbenkompressor: 2 Kolben
Richtung des Windgenerators: 1 selbstausrichtende Leitschaufel
Max. Sicherheitsgeschwindigkeit: 16 m/sec.
Höhe der Aluminiumtragkonstruktion: 7 m
Luftzufuhrvolumen Kompressor: 374 cm³/Umdrehung
Maximaldruck der Druckluft: 11 bar
Erzeugtes Luftvolumen bei Windgeschwindigkeit 4m/sec.: 2.300 l/h
Erzeugtes Luftvolumen bei Windgeschwindigkeit 8m/sec.: 4.600 l/h
Erzeugtes Luftvolumen bei Windgeschwindigkeit 12m/sec.: 6.900 l/h
Weitere Einzelheiten und Vorteile dieser revolutionären Lösung erläutert Ihnen das TESEO Personal gerne auf dem Messestand.
Außerdem zeigt Teseo auf der Hannover Messe 2010 die neusten Updates des Produktprogrammes von modularen Aluminiumrohrleitungen für die Verteilung von Druckluft, Vakuum, Stickstoff und anderen ungefährlichen Fluiden unter Druck. Mit den Produktreihen AP und HBS bietet TESEO integrierte Lösungen von 12 bis 110 mm Durchmesser, d.h. von ½“ bis 4“.
Weiterer Höhepunkt in Hannover sind die ergonomischen Arbeitsplatzsysteme für Assemblier- und Produktionsbereiche: Werkbänke (WBA), Laufwagen auf Profilrohr (MAT), Energieversorgungssystem mit Laufwagen (ATS) sowie Schwenkarme mit einer Länge bis zu 5 m (SAB).
Profil der Teseo srl
Seit der Gründung 1988 waren Pioniergeist und Innovationskraft die besonderen Stärken des Unternehmens. Zu Beginn der 90iger Jahre war Teseo weltweit das erste Unternehmen, das ein modulares Aluminiumprofilsystem für die Druckluftverteilung entwickelte. Heute sind diese Systeme international die Benchmark für die Verteilung von Druckluft und Vakuum, in kleinen handwerklichen Betrieben wie in der Großindustrie. Seit zwei Jahrzehnten ist Teseo ein dynamischer Betrieb, konzentriert auf den Ausbau der eigenen Marktposition sowie die ständige Weiterentwicklung des Angebotes mit immer besseren und moderneren Lösungen.
Die modularen Leitungsnetze von Teseo werden in den unterschiedlichsten Anwendungsbereichen installiert. Das italienische Unternehmen hat überaus namhafte Referenzen vorzuweisen, von der Automobil- bis zur Textilindustrie und in vielen anderen industriellen Bereichen. Neben dem italienischen Hauptsitz in Desenzano del Garda gibt es heute vier Auslandsfilialen: Teseo Iberica, Teseo Nederland, Teseo UK und Teseo Deutschland.
Die Teseo-Verteilungssysteme werden unter Berücksichtigung der gültigen Sicherheitsnormen konstruiert und verfügen über verschiedene Produktzertifizierungen. Neben der Herstellung und des Vertriebs der eigenen Produkte unterstützt Teseo Partner und Kunden bei der Planung und Auslegung von Anlagen, der Ausarbeitung maßgeschneiderter Lösungen für Maschinen oder Produktionslinien, berät bei Fragen zur Einhaltung von Normen, bildet Installationspersonal aus und überwacht Installation sowie Inbetriebnahme.
Weitere Informationen:
| Teseo Headquarters
Marketing & Comunicazione
via degli Oleandri, 1 – 25015 Desenzano del Garda
Tel. +39 030 9150411
Fax +39 030 9150419
sales@teseoair.com
www. teseoair.com
Teseo Iberica (Spain)
teseo@teseoiberica.com
Teseo UK
uk@teseoair.com
Teseo Nederland
nederland@teseoair.com
Teseo Deutschland
deutschland@teseoair.com |
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Gestern war ich in Mulfingen bei ebm papst für ein Anwenderbericht-Interview im Auftrag von Inneo. ebm papst ist ein bekannter Hersteller von Lüftern, im IT-Bereich sind die Papst-Lüfter ein Begriff, mit denen man früher Computer leise machte.
Selten habe ich eine so durchdachte und durchgängige mechatronische Prozesskette gesehen wie bei papst, sogar die 3D-Modelle von Platinen und Elektronikbauteilen sind komplett durchdetailliert und automatisch erzeugt. Die gesamte Prozesskette bis hin in die Fertigung kreist um die Pro/E-Daten. Konsequenz: Jeder technische Azubi, jeder Praktikant in der Entwicklung bekommt als erstes bei Inneo eine Pro/E-Grundschulung, damit er überhaupt sinnvoll eingesetzt werden kann. Und da ist auch nix mit Kaffeekochen und Kopieren: Die Praktikanten bekommen eine reale Aufgabe und müssen diese – soweit möglich – selbst umsetzen. Dies entlastet natürlich auch die Entwickler von “Ausbildungsarbeit”. Und die Praktikanten können echt was lernen.
Respekt.
Wenn der Anwenderberticht veröffentlicht ist, werde ich ihn im Blog verlinken.

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