ich benutze Tweetdeck, um meine Social-Media-Accounts im Blick zu behalten. Twitter, LinkedIn, Facebook, Buzz – geht alles. Außer Xing. Doch heute ist mir eine Idee gekommen, wie man es doch hinbekommt. Hier die Kurzanleitung:
1. Neuen Twitter-Account erstellen mit möglichst kryptischem Namen. “Per E-Mail auffinden” deaktivieren, in den Einstellungen “Meine Tweets schützen” deaktivieren.
2. RSS-to-Twitter-Dienst (z.B. Feedburner) nutzen. Die RSS-Feeds in Xing heißen:
https://[Xing-Benutzername]:[Xing-Passwort]@www.xing.com/protect/stories “Neues aus meinem Netzwerk”
Man muss allerdings dem Dienst seinen Xing-Benutzernamen und -Passwort mitgeben, das ist eine Sicherheitslücke. Beide Feeds auf den neuen Twitter-Account weiterleiten.
3. In Tweetdeck den neuen Twitter-Account anlegen und entsprechende Coloumn erstellen.
4. FERTIG
English short version:
1. create a twitter account with a cryptic name, deactivate “Find by e-mail off”, in the settings activate “protect my Tweets”. So this account can’t be found or followed.
2. Use RSS-to-Twitter service (eg Feedburner). The RSS feeds in Xing read:
RS Restorations proudly presents: THE ITALO-INGLESE SPIDER.
Auf gehts zur ersten Testfahrt!
22 Jahre, 9 Monate und 28 Tage nach der Abmeldung meines ersten Spiders und 15 Jahre, sechs Monate und drei Tage nach dem Kauf der neuen Karosserie ist mein grüner (Verde Inglese) Spider gestern mit Bravour durch den TÜV gekommen. Die “fetten” 175/70-Schlappen sind eingetragen, der Abarth-Auspuff röchelt gänsehauterzeugend und wenn der Auslauf-Knalltreibling im Wagenheck irgendwann seine Inkontinenz in den Griff bekommt, ist es ein Traumauto geworden.
Die erste Testfahrt am Pfingstmontag ging in die Hose, was ja ein positives Signal ist, weil vergeigte Generalproben immer eine super Premiere zur Folge haben. Das Foto entstand beim Start nach Ehingen bei Stockach. Ich bin mit Klein Roman losgefahren, aber schon kurz vor Uhldingen/Überlingen hatte der Wagen keine Leistung mehr Ich dachte erst, die (ok, auch schon vor 8-10 Jahren) neugekaufte Benzinpumpe sei kaputt, weil kein Sprit mehr kam. Zum Glück wohnt mein Werkstattkollege in Uhldingen, der uns dann zu sich heimschleppte, mit Spargel und Steaks versorgte und in die Halle fuhr, wo ich dem Roten Spider die Pumpe klaute. Beim Einbau stellte ich fest, dass mir gar kein Sprit über die Finger läuft – die Leitung vom (extra saubergemachten) Tank war zu! Mündlich durchgeblasen – ging wieder. Anspringen wollte er aber nicht. Nach einer weiteren halben Stunde fanden wir heraus, dass durchs lange Stehen der Verteilernocken so verrostet war, dass er den Kunststoffläufer am U-Kontakt runtergeschliffen hatte, bis der nicht mehr öffnete. Geputzt, neu eingestellt, läuft.
Der TÜVler fragte gestern nur: „Sind das die Felgen, die eingetragen werden sollen?“ und ging dann eintragen. So hat man’s doch gern
Die Klassikwelt Bodensee (3.-6. Juni in Friedrichshafen) veranstaltet am 5. Juni 19:00 – 20:15 Uhr eine Klassiker-Parade, bei der 145 Oldtimer eineinviertel Stunden lang durch Friedrichshafen düsen. Und ich darf mitfahren!
Der Besuch lohnt sich, bei den beiden letzten Veranstaltungen war eine Vielzahl von tollen Autos und Motorrädern zu sehen, vom Ferrari bis zum Goggomobil. Als Appetithappen hier mal eine Liste der teilnehmenden Klassen:
Klasse
Name
Baujahr
Anzahl Teilnehmer
Klasse I
Vorkriegsklasse
bis Bj. 1946
25
Klasse II
Klassische Oldtimer
Bj. 1947 – 1973
25
Klasse III
Sonderklasse (Lkw, Busse, Traktoren u.a.)
bis Bj. 1973
15
Klasse IV
Motorräder/Gespanne
20
Klasse V
„Electric Avenue“
20
Klasse VI
Rennmotorräder
bis Bj. 1973
20
Klasse VII
Rennklasse
20
Mein FIAT 2300 S Coupé darf auf die Klassiker-Parade
Die 1,6km lange Rundstrecke verläuft mitten in der Stadt und am See entlang (Charlottenstraße – Ailinger Straße – Paulinenstr. – Friedrichstr. – Riedleparkstr.). Ich starte natürlich in Klasse II bei den Klassikern mit meinem schwarzen Schiff.
Man sollte sich die Messe eh nicht entgehen lassen: Zu Lande, zu Wasser und in der Luft tummeln sich jede Menge altes Blech und Holz.
Ein Messe-Event, welches historische Mobilität mit allen Sinnen erlebbar macht. Dies ist weltweit einzigartig und ein wichtiges Element ist der DEKRA-Rundkurs für historische Rennfahrzeuge.
Jeden Tag drehen von 16.30 bis 18.00 Uhr schnelle Autos und Motorräder mit ihrem besonderen Sound einige Runden zu Demonstrationszwecken. Von 10.00 bis 10.45 Uhr finden “Einstellfahrten” der Teilnehmer statt.
Eine ganz tolle Attraktion bietet OPEL aus Rüsselsheim mit dem Raketenwagen RAK2, mit dem Fritz von Opel bereits 1928 eine Geschwindigkeit von 230 km/h erreichte.
Von 13.30 bis 14.30 Uhr findet die tägliche Air-Show auf dem angrenzenden Flughafen statt, und mit dabei sind einmal mehr die Flying Bulls mit der Akrobatik der Lüfte. Die Truppe aus dem Hangar 8 in Salzburg hat in diesem Jahr wieder eine Corsair F4U4 mit dabei.
Eine weitere Sensation in der Luft ist der Besuch einer Passagiermaschine aus alten Zeiten: der Breitling DC-3 HB-IRJ. Die in den Farben von Breitling fliegende DC-3 HB-IRJ wurde 1940 für American Airlines gebaut. Trotz ihrer 75.000 Flugstunden befindet sie ich in einem tadellosen Zustand. Das in den USA entstandene Flugzeug wurde in Miami restauriert und über Quebec, Neufundland, Grönland und Island in die Alte Welt geflogen. Am Samstag kommt die Maschine zur Messe.
Das besondere an der KLASSIKWELT BODENSEE ist allerdings, dass man die meisten Flugzeuge auch aus nächster Nähe im Flugzeughangar in der Halle A3 besichtigen kann.
Hier präsentiert sich auch das Museum Pflumm mit einzigartigen 1:1 Modellern einer Fokker II und des Pflumm Schleppgleiters.
Ach ja, und an den Bodensee kann man mit dem Oldtimerbus fahren, im Messesee tummeln sich Amphicars, und, und, und…
Ich bin’s ja gewohnt, meinen Kopp auf der Seite 3 der CAD CAM und der Montagetechnik zu finden, direkt neben dem Editorial. Aber dass über mich geschrieben wird, ist doch eher selten. Jetzt ist es doch passiert, die Zeitschrift AutoClassic suchte letzten Herbst für einen Bericht über kleine Cabrios nach Fotomodellen und verpflichtete – nein, nicht mich , sondern meinen 850 Spider. Es ist ein sehr schöner Vergleichstest mit Fiat 850 Spider, DKW F12 und MG Midget entstanden, den ich Euch natürlich nicht vorenthalten möchte.
Der finnische Ralleyfahrer und Europaabgeordnete Ari Vatanen will heute Fia-Präsident werden. Wer wissen will, ob der Mann Auto fahren kann, sollte sich dieses Video ansehen:
Endlich mal richtig poliert sieht der Kleine richtig schön aus.
Vorletztes Wochenende war bei meinem Serie 1-Spider plötzlich der Öldruck weg – zwei Tage vorher hatte er noch seinen normalen, allerdings auch nicht mehr berühmten Öldruck gehabt. Nachdem ich aber eine größere Tour vorhatte und der Motor sich kerngesund anhörte und -fühlte, bin ich die 200+ km doch gefahren und habe nun letzten Montag den Motor ausgebaut. Beim Fiat 850 Spider ist das kein größeres Problem, in zwei Stunden gemütlicher Schrauberei ist das Motörchen draußen.
Das Blechtöpfchen war mal ein Lager und sollte eigentlich gar nicht sichtbar sein...
Auf den Motorständer geschnallt und zerlegt, zeigte sich das Malheur: Das mittlere Nockenwellenlager hat sich aus seinem Sitz geschoben und wurde von Nocken und Kurbelwellenwange aufgebördelt. Ein Brocken davon und ein Haufen Späne lagen in der Ölwanne. Jetzt muss ich demnächst die Nockenwelle rausnehmen und hoffe, dass
So sieht Lagermus aus
diese und vor allem der Block nix abgekriegt haben.
Die Haupt- und Pleuellager sowie die Zylinder scheinen auf den ersten Blick nicht unter dem mangelnden Öldruck gelitten zu haben.
Update: Lager ist hin (klar ), Nockenwelle ist hin, Lager sind alle verschlissen, aber nicht defekt, Kurbelwelle sieht gut aus. Nun streiten sich die Gelehrten, wie schwierig das Tauschen der Nockenwellenlager ist
Wer’s nicht weiß: Ich restauriere seit kurzer Zeit (1994) einen Fiat 850 Sport Spider, siehe auch meine Privatseiten. Gestern abend habe ich einen großen Schritt geschafft, das Dach ist drauf. Stolz wie ich bin, musste ich gleich Fotos machen. Die Dachaufzieherei ist eine heftige Arbeit und bringt das Spannungsmoment mit sich, dass man alles richtig machen muss, sonst kann man die Dachhaut wegwerfen – und die kostet so schlappe 350 Euro und nach der beigen Haut habe ich über fünf Jahre gesucht.
Ein beiges Dach draufzubauen ist eigentlich etwas bescheuert, trotz dauerndem Händewaschen sind schon vom Aufziehen einige Flecken drin. Wahrscheinlich muss es erstmal einige Male in den Regen, bevor sich ein gleichmäßiger Grauschleier einstellt. Bis jetzt ist das Dach eh viel heller als die beige Innenausstattung. Jetzt fehlen mir nur noch beige Sitze zu meinem Glück.
Der Keder vorn ist nicht so gut gelungen wie erhofft.
Ich behaupte ja seit Ende 1994, dass der Wagen im März fertig wird, deshalb muss ich mir jetzt mit den Restarbeiten ein halbes Jahr Zeit nehmen, damit ich punktgenau fertig werde (ursprünglich sprach ich allerdings nicht von 2010, sondern von 1995.
Oldtimer aus Holz und Blech treffen sich beim SMCF
SMCF-Präsident Hans-Peter-Benz und OSB-Präsident Volker Friedrich läuten die Bodensee-Traditionswoche ein (Foto: st).
Friedrichshafen – (st) Die Uferpromenade am hinteren Hafen war am Samstag ein Besuchermagnet: Über 30 Oldtimerfahrzeuge und etwa 40 Oldtimerschiffe trafen sich vor dem Vereinsheim des Segel-Motorboot-Club Friedrichshafen (SMCF), der „Schussen“, die ja als „Fährenoldie“ eine passende Kulisse bieten konnte.Die Oldtimer Schiffer Bodensee (OSB) veranstalten alle zwei Jahre ihre Bodensee-Traditionswoche. Bei dieser Veranstaltung treffen sich die Eigner der herrlichen Holz-Segel- und Motorboote am See, um eine Woche gemeinsam über den See zu fahren. In diesem Jahr startete die Traditionswoche, die in diesem Jahr zum zehnten Mal stattfindet, beim SMCF.
Ein Besuchermagnet für Technikbegeisterte und Segelromantiker: Das Oldtimertreffen des SMCF im hinteren Bundesbahnhafen (Bild: st)
SMCF-Präsident Hans-Peter Benz und seine Crew ließen es sich nicht nehmen, den Segeloldies eine entsprechende Kulisse an Land entgegenzusetzen. Und so wurden die Schiffe von einer Parade von über 30 Autos, Traktoren und Motorrädern begrüßt, vom Käfer über einen Morgan Threewheeler bis hin zu einem zum Traktor umgebauten Ford A-Modell.
Die Oldtimerbesitzer zu Lande und zu Wasser kamen sich beim von der Brauerei Leibinger unterstützten Umtrunk an der Promenade näher. Schnell wurden wechselseitige Probefahrten organisiert, Traktorfahrer stiegen auf ein edles Motorboot um, während „Holzbootsegler“ auf dem Traktor oder im Threewheeler das urige Fahrgefühl der Landfahrzeuge kennenlernten. Auch die Abendveranstaltung war ein voller Erfolg.
Es ist geplant, auch zur Oldtimerregatta am Eröffnungstag der Interboot, dem 19. September, die Oldtimerfahrzeuge wieder einzuladen.
Mein Freund Stephan Collisi fährt historischen Rennsport und ich habe fest vor, ihn demnächst wieder einmal zu begleiten. Der Sound solch eines Formel 5000-Urviechs ist von nichts zu toppen – soweit ich mich erinnere, es ist schon eine Weile her, dass ich den Crossle im Einsatz gesehen habe. Am Freitag werde ich mal sehen, wie sich die Formel 1 heutzutage anhört.
Stephan baut soeben eine Homepage mit seinen Schätzchen auf.