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Sachen gibts: Auf der DÖGA – ja, das ist die erste “Kontaktmesse Döner-Gastronomie” im Döner-Kernland Berlin – wurde der Döner Robotu vorgestellt, der erste Döner-Schneidroboter der Welt. Das passt zu einem der Themen, die mich derzeit “umtreiben”: Wo hört sinnvolle Automatisierung auf? Im Döner Robotu wird – unter anderem mit einer Bilderkennungs-Steuerung des Schnittwinkels – ein riesiger Aufwand betrieben, um am Ende einen zu vernachlässigenden Effekt zu erzielen: Der Verkäufer, der den Döner bisher schneidet, wird ja noch immer benötigt. Der kann – oft beobachtet – den Döner sogar “vorschneiden”, wenn gerade kein Kunde da ist. Der Döner Robotu in Aktion kann in diesem Video von Fokus Online bewundert werden:
Was ist gewonnen – diese Frage sollte man sich in der Automatisierung viel öfter stellen. Oft ist es tatsächlich am einfachsten, einen richtigen, normalen, echten Menschen an eine Aufgabe zu setzen als eine Maschine, bei der ein großer Aufwand – mit entsprechendem Ausfallrisiko – notwendig ist, um die einfachsten Aufgaben zu erfüllen. Gerade wenn es darum geht, flexibel und vorsichtig zu sein – der Form eines Döners zu folgen, einen Apfel zu greifen, ist die menschliche Hand nahezu unschlagbar. Und man hat das gute Gefühl, einen Arbeitsplatz geschaffen zu haben.
So richtig komplett wäre die Schöne Neue Döner-Welt wohl erst mit dem “Mit Scharf” Robotu

Teseo, Druckluftspezialist aus dem schönen Desenzano am Gardasee, hatte eine interessante Idee: Druckluft mit Windkraft zu erzeugen. Die Pressemitteilung hier:
Teseo stellt auf der Hannover Messe 2010 aus
Teseo nimmt wieder an der Hannover Messe (19.-23. April 2010) teil und stellt einen innovativen windangetriebenen Drucklufterzeuger vor. Erstvorstellung im Bereich Energy, Halle 27, Stand Nr. L14.
Desenzano del Garda, 26 Februar 2010 – Die TESEO srl, Entwickler und Hersteller von Aluminiumrohrleitungen und -anschlüssen (zur
 windbetriebener Druckluftkompressor von Teseo.
Verteilung von Druckluft, Vakuum, Stickstoff und anderen Medien unter Druck), modularen Verteilern, Pneumatikpanelen sowie Zubehör (Werkbänke, Laufwagen- und Schwenkarmsysteme zur Ausstattung von Produktions- und Assemblierlinien), stellt auf der Hannover Messe (19.-23. April 2010) in Halle 27 (Bereich Energy), Stand Nr. L14 aus.
Teseo stellt dieses Jahr eine Weltneuheit vor, ein neues Produkt, welches die Welt der Druckluftverteilung zu revolutionieren verspricht. Das Unternehmen hat einen windangetriebenen Generator mit horizontaler Rotationsachse entwickelt, bestehend aus einer kugelgelagerten Spindel, welche drei Rotorblätter aus Aluminium hält und mit der Antriebswelle eines Luftkompressors verbunden ist.
Dieser windangetriebene Generator ist mittels eines Schwenkarmes auf einem hohen Aluminiumrahmenwerk montiert. Die erzeugte Druckluft wird in ein Reservoir an der Basis des Rahmenwerkes geleitet und dann in großen Druckbehältern gespeichert.
Diese innovative Lösung von TESEO hat einen hohen Nutzwert: sie verbraucht kostenlose, saubere und erneuerbare Energie, basiert auf einfacher und kosteneffektiver Ausrüstung und ist unabhängig von der jeweiligen Windrichtung. Auch bei niedrigen Windgeschwindigkeiten wird Energie produziert. Die Energie wird als Druckluft in Behältern gespeichert. Das ganze System besteht aus Aluminium, welches zu 90% wiederverwertbar ist.
TECHNISCHE SPEZIFIKATIONEN:
Windgenerator mit gedrehten Rotorblättern aus Aluminium: 3 Blätter
Außendurchmesser Generator: 4 Meter
Doppelkolbenkompressor: 2 Kolben
Richtung des Windgenerators: 1 selbstausrichtende Leitschaufel
Max. Sicherheitsgeschwindigkeit: 16 m/sec.
Höhe der Aluminiumtragkonstruktion: 7 m
Luftzufuhrvolumen Kompressor: 374 cm³/Umdrehung
Maximaldruck der Druckluft: 11 bar
Erzeugtes Luftvolumen bei Windgeschwindigkeit 4m/sec.: 2.300 l/h
Erzeugtes Luftvolumen bei Windgeschwindigkeit 8m/sec.: 4.600 l/h
Erzeugtes Luftvolumen bei Windgeschwindigkeit 12m/sec.: 6.900 l/h
Weitere Einzelheiten und Vorteile dieser revolutionären Lösung erläutert Ihnen das TESEO Personal gerne auf dem Messestand.
Außerdem zeigt Teseo auf der Hannover Messe 2010 die neusten Updates des Produktprogrammes von modularen Aluminiumrohrleitungen für die Verteilung von Druckluft, Vakuum, Stickstoff und anderen ungefährlichen Fluiden unter Druck. Mit den Produktreihen AP und HBS bietet TESEO integrierte Lösungen von 12 bis 110 mm Durchmesser, d.h. von ½“ bis 4“.
Weiterer Höhepunkt in Hannover sind die ergonomischen Arbeitsplatzsysteme für Assemblier- und Produktionsbereiche: Werkbänke (WBA), Laufwagen auf Profilrohr (MAT), Energieversorgungssystem mit Laufwagen (ATS) sowie Schwenkarme mit einer Länge bis zu 5 m (SAB).
Profil der Teseo srl
Seit der Gründung 1988 waren Pioniergeist und Innovationskraft die besonderen Stärken des Unternehmens. Zu Beginn der 90iger Jahre war Teseo weltweit das erste Unternehmen, das ein modulares Aluminiumprofilsystem für die Druckluftverteilung entwickelte. Heute sind diese Systeme international die Benchmark für die Verteilung von Druckluft und Vakuum, in kleinen handwerklichen Betrieben wie in der Großindustrie. Seit zwei Jahrzehnten ist Teseo ein dynamischer Betrieb, konzentriert auf den Ausbau der eigenen Marktposition sowie die ständige Weiterentwicklung des Angebotes mit immer besseren und moderneren Lösungen.
Die modularen Leitungsnetze von Teseo werden in den unterschiedlichsten Anwendungsbereichen installiert. Das italienische Unternehmen hat überaus namhafte Referenzen vorzuweisen, von der Automobil- bis zur Textilindustrie und in vielen anderen industriellen Bereichen. Neben dem italienischen Hauptsitz in Desenzano del Garda gibt es heute vier Auslandsfilialen: Teseo Iberica, Teseo Nederland, Teseo UK und Teseo Deutschland.
Die Teseo-Verteilungssysteme werden unter Berücksichtigung der gültigen Sicherheitsnormen konstruiert und verfügen über verschiedene Produktzertifizierungen. Neben der Herstellung und des Vertriebs der eigenen Produkte unterstützt Teseo Partner und Kunden bei der Planung und Auslegung von Anlagen, der Ausarbeitung maßgeschneiderter Lösungen für Maschinen oder Produktionslinien, berät bei Fragen zur Einhaltung von Normen, bildet Installationspersonal aus und überwacht Installation sowie Inbetriebnahme.
Weitere Informationen:
| Teseo Headquarters
Marketing & Comunicazione
via degli Oleandri, 1 – 25015 Desenzano del Garda
Tel. +39 030 9150411
Fax +39 030 9150419
sales@teseoair.com
www. teseoair.com
Teseo Iberica (Spain)
teseo@teseoiberica.com
Teseo UK
uk@teseoair.com
Teseo Nederland
nederland@teseoair.com
Teseo Deutschland
deutschland@teseoair.com |
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Gestern war ich in Mulfingen bei ebm papst für ein Anwenderbericht-Interview im Auftrag von Inneo. ebm papst ist ein bekannter Hersteller von Lüftern, im IT-Bereich sind die Papst-Lüfter ein Begriff, mit denen man früher Computer leise machte.
Selten habe ich eine so durchdachte und durchgängige mechatronische Prozesskette gesehen wie bei papst, sogar die 3D-Modelle von Platinen und Elektronikbauteilen sind komplett durchdetailliert und automatisch erzeugt. Die gesamte Prozesskette bis hin in die Fertigung kreist um die Pro/E-Daten. Konsequenz: Jeder technische Azubi, jeder Praktikant in der Entwicklung bekommt als erstes bei Inneo eine Pro/E-Grundschulung, damit er überhaupt sinnvoll eingesetzt werden kann. Und da ist auch nix mit Kaffeekochen und Kopieren: Die Praktikanten bekommen eine reale Aufgabe und müssen diese – soweit möglich – selbst umsetzen. Dies entlastet natürlich auch die Entwickler von “Ausbildungsarbeit”. Und die Praktikanten können echt was lernen.
Respekt.
Wenn der Anwenderberticht veröffentlicht ist, werde ich ihn im Blog verlinken.

Bei Spiegel Online findet sich ein Bericht über ein Verkehrskonzept, das – zumindest für mich – erstmals eine denkbare Antwort auf die Reichweitenproblematik heutiger Elektroautos gibt. Designer Christian Förg hat als Diplomarbeit das Speedway-Konzept entwickelt.
Der Clou: Im City-Modus fährt das futuristische Gerät als “normales” Elektroauto mit einer reichweite von etwa 200km, genug für den Kurzstreckenverkehr. Sollen längere Strecken überwunden werden, geht das Fahrzeug in den Speedway-Modus und wird von einem in der Autobahn eingebauten Linearmotor angetrieben. Der Linearmotor ist nichts anderes als eine lange Reihe von Spulen unterhalb der fahrbahn, deren magnetisches Feld regelmäßig so umgepolt wird, dass das Auto durch die magnetische Anziehung und Abstoßung nach vorn gezogen wird. Dabei lassen sich sogar noch die Batterien laden, so dass man beim Abfahren von der Autobahn wieder die vollen 200km Reichweite zur Verfügung hat.
Mehrere “speedway-kompatible” Autos können in sehr engem Abstand hintereinander fahren, was große aerodynamische Vorteile hätte. Einer der größten Vorteile in meinen Augen ist, dass bestehende Verkehrswege “abwärtskompatibel” bleiben, d.h. normale Autos ebenfalls darauf fahrebn können. Und es können die bestehenden Überlandstraßen genutzt werden, der Landschaftverbrauch ist also gleich Null. Die Kosten? 8,5 Mio Euro pro km – bei Kosten für konventionelle Autobahnen ijn Deutschland von sechs bis zwölf Mio. Euro pro km nicht ganz unrealistisch.
Das Konzept enthält noch weitere Goodies wie automatische Parkhäuser, variable Autogeometrie usw., aber mich fasziniert die Grundidee am meisten. Die aktuellen Batterien haben einen Energieinhalt, der etwa 2,5l Benzin entspricht, und müssen mehrere Stunden lang geladen werden. Förgs Konzept umgeht die daraus folgende Problematik, wie man mit einem so ausgerüsteten Auto weitere Strecken fahren soll, sehr elegant.
Förg hat übrigens eine 1,0 für die Arbeit bekommen, Glückwunsch!
Das gesamte Konzept hier, der Spiegel-Artikel hier.

Auf Spiegel Online findet sich ein Artikel zum Cloud Computing, der zwar wenig Neues, aber einen netten Einstieg ins Thema bringt. Die Bedenken, die ich auch in der kommenden Printausgabe der CAD CAM zum Thema Cloud Computing formuliere, kommen auch hier zur Sprache: Wie kann man nur auf die Idee kommen, sensible Unternehmensdaten, seien es CAD-Modelle – siehe SolidWorks World 2010, wo eine Cloud-fähige Technologiestudie des CAD-Systems zu sehen war – oder Buchhaltungsdaten, “irgendwohin” zu speichern?
Cloud Computing – eigentlich nichts anderes als die modernisierte und grafikfähige Reinkarnation des Mainframe-Terminal-Modells – heißt, man kauft sich Software.-Service “on Demand”. Beispielsweise wird ein ERP- oder CAD-System über das Netz genutzt. Software und Daten liegen auf Servern und werden per Browser bedient. Wo die Server sind und wem sie gehören, ist egal – deshalb das Wort “Cloud” – man bezieht Service, ohne sich darum kümmern zu müssen, wie dies technisch gelöst wird. Man bezahlt nur für die Nutzung einer Software, die man tatsächlich benötigt, hat keine Administrations- und IT-Ausgaben mehr, Updates werden automatisch zentral eingespielt – der Controller freut sich.
Also sind wir wieder beim Spruch “Was kümmert mich Atomkraft, bei mir kommt der Strom aus der Steckdose”. Und diese Steckdose wird auch immer wieder als Beispiel erwähnt, wenn es um Cloud Computing geht. Aber es interessiert viele Menschen eben doch, woher der Strom kommt, allerdings meist aus ethischen bzw. ökologischen Gründen. Ebenso sollte es ein Unternehmen interessieren, wo die eigenen Daten sind und wer sie im Zweifelsfall einsehen kann.
Einer der größten Hemmschuhe, der nirgendwo erwähnt wird: Gerade im CAD-Bereich sind Firmen sehr konservativ, wenn es um Updates geht – nicht selten sind die Anwender mehrere Zwischenreleases hinter dem aktuellen Stand, bis sich das neueste Release als stabil erwiesen hat. in Großprojekten wird der CAD-Systemstand zu Beginn des Projektes eingefroren, um über die gesamte Laufzeit und bei allen beteiligten Firmen dieselbe Entwicklungsumgebung zu haben – dies führt dazu, dass bei Ingenieursdienstleistern oft zig verschiedene Releases eines Softwarepakets im Einsatz sind. Dafür existieren sogar eigene Softwarelösungen wie Flexplus von Cenit oder die Startup Tools von Inneo. Wie soll dies in einer zentralen, vielleicht sogar vom Softwarehersteller verwalteten Softwareinstanz funktionieren?
Bei mir setzt sich die Meinung durch, dass Cloud Computing mehr oder weniger eine weitere Sau ist, die durchs IT-Dorf getrieben wird. Oder ist jemand anderer Meinung?
Hier noch eine Fotostrecke mit Zahlen zum Cloud Computing.

Stefan Niggemeier, bekannt als Gründer des BILDblog, hat für Süddeutsche.de eine brilliante Stellungnahme zum Thema Online-/Print-Journalismus geschrieben. Sehr lesens- und nachdenkenswert!
Bitteschön: Wozu noch Journalismus?

So, da bin ich wieder. Immer noch viel zu tun, aber irgendwie muss der Blog ja auch laufen. Letzte Woche stand im Zeichen der SolidWorks World 2010 in Anaheim, Kalifornien. Das Wetter ist dort wirklich angenehmer als hier, wo es schon den ganzen Tag schneit.
Trotzdemn ist es gut, wieder am Schreibtisch zu sitzen, die Arbeit wird ja nicht weniger. Und da stelle ich gerade fest, wie man sozusagen aktiv schizophren arbeiten kann: Ich schreibe gerade an der ersten Ausgabe der MONTAGEtechnik kompakt und bin gleichzeitig auf dem Press Day von PTC in Boston/Needham. Wie? Mit Twitter. Hier kann ich die Kommentare meiner Kollegen auf Twitter verfolgen.
OK, Twitter gibts schon eine Weile, aber das ist die erste sinnvolle Anwendung, die ich finde. Eigentlich habe ich mich angemeldet, um aktuelle News zum America’s Cup zu bekommen, aber da tut sich ja bis heute nichts.
In Twitter findet Ihr mich unter @ralfsteck.

Hallo,
leider bin ich in den letzten Wochen zu viel unterwegs gewesen, um hier zu posten. Ich war bei diversen Firmenevents (Altair, Ansys, PTC, Autodesk,…), auf Messen (SPS/IPC/Drives, Euromold) und für meine Kunden unterwegs auf Anwenderbericht.
Was mir auf den Messen auffiel: Die Stimmung steigt. War die Motek noch verhalten, gings auf der Fakuma schon wieder besser und die SPS-Stimmung fand ich schon wieder ziemlich gut. Wer nicht an der Automobilindustrie hängt, verdient schon wieder Geld (deshalb war die Stimmung auf der eher autolastigen Euromold wieder etwas gedämpfter). Und in den USA scheint es sogar schon wieder viel besser zu laufen – die waren aber auch früher im Loch drunten

Ein schöner Bericht, den ich für meinen Kunden Techpilot geschrieben habe:
technik+EINKAUF 1/09 – Anwenderbericht Maffell : “Mit Online-Marktplatz guten Schnitt erzielt”

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