Stefan Niggemeier, bekannt als Gründer des BILDblog, hat für Süddeutsche.de eine brilliante Stellungnahme zum Thema Online-/Print-Journalismus geschrieben. Sehr lesens- und nachdenkenswert!
Bitteschön: Wozu noch Journalismus?

//-->
|
||||
|
Stefan Niggemeier, bekannt als Gründer des BILDblog, hat für Süddeutsche.de eine brilliante Stellungnahme zum Thema Online-/Print-Journalismus geschrieben. Sehr lesens- und nachdenkenswert! Bitteschön: Wozu noch Journalismus? ![]() Hallo, leider bin ich in den letzten Wochen zu viel unterwegs gewesen, um hier zu posten. Ich war bei diversen Firmenevents (Altair, Ansys, PTC, Autodesk,…), auf Messen (SPS/IPC/Drives, Euromold) und für meine Kunden unterwegs auf Anwenderbericht. Was mir auf den Messen auffiel: Die Stimmung steigt. War die Motek noch verhalten, gings auf der Fakuma schon wieder besser und die SPS-Stimmung fand ich schon wieder ziemlich gut. Wer nicht an der Automobilindustrie hängt, verdient schon wieder Geld (deshalb war die Stimmung auf der eher autolastigen Euromold wieder etwas gedämpfter). Und in den USA scheint es sogar schon wieder viel besser zu laufen – die waren aber auch früher im Loch drunten Der niederländische Spezialist für Großformatdruick Océ hat seine Eigenständigkeit verloren. Canon kauft das Unternehmen, das vom “kleinen” A1-Plotter bis zu gigantischen Digitaldruckmaschinen alles im Portfolio hat, was große bunte Bilder produziert. In der aktuellen Ausgabe des CAx-ezines upfront.ezine meines geschätzten kanadischen Kollegen Ralph Grabowski ist ein Artikel zu finden, der sich mit einem Beitrag des kanadischen Rundfunks zur fallenden Qualität des ehemaligen “Qualitätsweltmeisters” Toyota befasst. Darin wird unter anderem berichtet, dass Toyota die Entwicklungszeit eines neuen Fahrzeuges von mehreren Jahren auf ein bis acht Monate heruntergeschraubt hat. Viele Probleme träten nun auf, weil der computergestützten Simulation zu sehr vertraut werde und zu wenig physikalische Prototypen getestet würden. Man soll es eben nicht übertreiben. CAD/CAM/FEM usw. sind Hilfsmittel und Werkzeuge, die Realität ist immer noch der beste Realitätstest. Mehr über Zu viel ist auch nix: Leidet Toyota-Qualität unter zuviel Simulation? Die Private Equity-Firma Symphony Technology Group (STG) kauft MSC Software. Die börsennotierte Firma wird privatisiert, STG will die im Umlauf befindlichen MSC Software-Aktien aufkaufen. Der größte Anteilseigner Elliot Associates, der 14% der MSC-Aktien hält, und die Firmenleitung, die ebenfalls viele Aktien hält, stimmen dem Verkauf zu. STG bietet pro Aktie 7,63$. MSC Software, Anbieter von CAE-Software, wurde 1963 gegründet und beschäftigt weltweit über 1.000 Mitarbeiter. Na, das war ja klar – Jacko lebt – besser gesagt sein Double, denn der echte Michael Jackson starb ja schon 1984. Wie, unglaubwürdig? Na dann lest mal das hier: Ich glaube ja, dass Elvis einen Nachfolger gesucht hat für seine Tankstelle in der Wüste von Arizona und MJ den Job übernimmt Leute, haltet Euch fest, es geht wieder aufwärts – sagt jedenfalls die Europäische Zentralbank. Und die muss es ja wissen. Anscheinend liefs schon im zweiten Quartal 2009 nicht so schlecht wie befürchtet – im Mai war der Umsatz der deutschen Industrie um 4,6% nach oben gegangen. Gegenüber Mai 2008 liegt der Umsatz allerdings noch um knapp 20% weiter unten. Also: die Talsohle ist erreicht, und in der zweiten Jahreshälfte geht es wieder aufwärts. |
||||
|
Copyright © 1996-2012 Ralf Steck – Die Textwerkstatt - All Rights Reserved |
||||