Als ich im Jahr 1993 meine berufliche Laufbahn als Journalist begann, sprach man von der „CAD/CAM-Branche“. Damals reichten zwei Abkürzungen aus, um das zu beschreiben, was wir heute die Prozesskette der digitalen Produktentwicklung nennen. Es ging um die Ablösung des Zeichenbretts und die Weiterverwendung der am Computer erstellten Zeichnungen zur Erzeugung von NC-Programmen.
Inzwischen ist die einstige Insellösung zu einem zentralen Baustein integrierter Unternehmens-IT-Lösungen geworden, die Zahl der Akronyme ist fast unübersehbar geworden. Dementsprechend hat sich mein Themengebiet ständig erweitert. Mit 3D-Druck/Additive Manufacturing ist ein weiterer, extrem spannender Bereich hinzugekommen und den allgemeinen Maschinenbau habe ich natürlich parallel im Fokus. Zuletzt hat die künstliche Intelligenz die Prozesskette erfasst, von der Konstruktion bis zur Maschine an der Linie.
Heute decke ich mit Artikeln in Zeitschriften und Blogs sowie Vorträgen den gesamten Bereich der digitalen Produktentwicklung ab. Mit dem Einstieg in die 3D-Modellierung im Jahr 2011 begann meine „Karriere“ als CAD-Anwender, inzwischen habe ich mit allen marktrelevanten Systemen gearbeitet. 2013 kam ein 3D-Drucker ins Büro, 2016 eine CNC-Fräse – beides selbstgebaut, um den Lerneffekt zu maximieren. Seit einigen Jahren beschäftige ich mich viel mit Smart Home und Embedded Systems. Beispiele sind selbst entwickelte IoT-Devices, AI-on-the-Edge für die Auswertung analoger Messinstrumente oder eine digitale Brausteuerung. Hier arbeite ich auch mit Industriestandard-Protokollen wie Modbus oder MQTT.
Mit meinem Blog www.EngineeringSpot.de begleite, bewerte und analysiere ich seit 2014 den Markt der digitalen Produktentwicklung.
Bücher habe ich auch geschrieben: „CAD für Maker“ erscheint im Hanser Verlag und wendet sich an alle, die sich hobbymäßig mit technischer 3D-Modellierung befassen möchten. Ein wichtiger Teil der Zielgruppe sind die Besitzer eines 3D-Druckers, die des Druckens heruntergeladener Modelle müde sind und eigene Ideen umsetzen möchten. In vier Projekten bringe ich dem Leser nicht weniger als elf CAD- und andere Systeme näher. Das zweite Buch „Fräsen für Maker“ beschreibt Auswahl, Bau und Inbetriebnahme einer CNC-Fräse sowie die Vorbereitung der Fräsdaten mit Hilfe von CAM-Software. Auch hier sind Maker die Zielgruppe.
Inzwischen bin ich sozusagen mit dem digitalen Zwilling in die Fertigung gewandert. Die digitale Automatisierung und Produktion sind meine neuen Interessengebiete. Im Rahmen dieser Erweiterung meines Portfolios bin ich seit August 2024 in Teilzeit bei der Vogel Communications Group tätig und führe die Selbständigkeit parallel weiter. Bei „Vogel“ bin ich in der MM Maschinenbau-Gruppe als Redakteur für den Themenbereich Robotik & Automatisierung zuständig. Zusätzlich betreue ich das Portal Industrial Explorer mit den Bereichen KI, Humanoide Roboter, Cyberresilience und Quantencomputing.
In Texten und Vorträgen geht es mir darum, KI-Hype und industrielle Realität zusammenzubringen: Was funktioniert heute auf der Maschine, was bleibt Zukunftsmusik, und was bedeutet das für Entwickler und Betreiber? Am Ende kommt in der Digitalisierung eben alles zusammen.
Suchen Sie einen Journalisten, Berater, Marktbeobachter, Moderator, Buchautor und Vortragenden, der sich mit Herz und Seele der digitalen Produktentwicklung, dem Maschinenbau, der Technik allgemein verschrieben hat? Der über Themen wie KI, Embedded Systems und OT-Automatisierung verständlich und praxisnah spricht? Dann sind Sie bei mir richtig.
Ich wünsche viel Freude beim Lesen – und mir selbst viel Spaß beim Schreiben 🙂
Ralf Steck
| An English summary of this website can be found under „English Version“ in the tabs above. Several blog posts have a english translation at the bottom of the German text. In any other case, please contact me directly. |