ebm papst: Ohne Pro/E-Schulung geht gar nichts

Gestern war ich in Mulfingen bei ebm papst für ein Anwenderbericht-Interview im Auftrag von Inneo. ebm papst ist ein bekannter Hersteller von Lüftern, im IT-Bereich sind die Papst-Lüfter ein Begriff, mit denen man früher Computer leise machte.

Selten habe ich eine so durchdachte und durchgängige mechatronische Prozesskette gesehen wie bei papst, sogar die 3D-Modelle von Platinen und Elektronikbauteilen sind komplett durchdetailliert und automatisch erzeugt. Die gesamte Prozesskette bis hin in die Fertigung kreist um die Pro/E-Daten. Konsequenz: Jeder technische Azubi, jeder Praktikant in der Entwicklung bekommt als erstes bei Inneo eine Pro/E-Grundschulung, damit er überhaupt sinnvoll eingesetzt werden kann. Und da ist auch nix mit Kaffeekochen und Kopieren: Die Praktikanten bekommen eine reale Aufgabe und müssen diese – soweit möglich – selbst umsetzen. Dies entlastet natürlich auch die Entwickler von „Ausbildungsarbeit“. Und die Praktikanten können echt was lernen.

Mehr über ebm papst: Ohne Pro/E-Schulung geht gar nichts

Hamsterrad für Protonen: LHC läuft wieder

Eines der unglaublichsten Experimente der Physik läuft wieder: Der Large Hadron Collider, ein Teilchenbeschleuniger mit 27km Länge, läuft seit Sonntagnacht endlich wieder, nachdem er nach neun Tagen Laufzeit im September 2008 für ein Jahr außer Betrieb war.

In der CAD CAM 9/10 2008 berichteten wir über den LHC und in der Ausgabe 3/4 2009 über die CAD-Technologie, die man benötigt, wenn man nahezu 20 Jahre an einer Anlage konstruiert. Auch mein Editorial in der 9/10 2008 beschäftigte sich mit dem LHC und meiner Bewunderung für den Pioniergeist der Forscher, die sich auch durch Unkenrufe halbseidener Propheten nicht abhalten lassen, die Grenzen unseres Wissens zu verschieben.

Mehr über Hamsterrad für Protonen: LHC läuft wieder

Die Autobahn wird zum Motor – neues E-Auto-Konzept

Bei Spiegel Online findet sich ein Bericht über ein Verkehrskonzept, das – zumindest für mich – erstmals eine denkbare Antwort auf die Reichweitenproblematik heutiger Elektroautos gibt. Designer Christian Förg hat als Diplomarbeit das Speedway-Konzept entwickelt.

Der Clou: Im City-Modus fährt das futuristische Gerät als „normales“ Elektroauto mit einer reichweite von etwa 200km, genug für den Kurzstreckenverkehr. Sollen längere Strecken überwunden werden, geht das Fahrzeug in den Speedway-Modus und wird von einem in der Autobahn eingebauten Linearmotor angetrieben. Der Linearmotor ist nichts anderes als eine lange Reihe von Spulen unterhalb der fahrbahn, deren magnetisches Feld regelmäßig so umgepolt wird, dass das Auto durch die magnetische Anziehung und Abstoßung nach vorn gezogen wird. Dabei lassen sich sogar noch die Batterien laden, so dass man beim Abfahren von der Autobahn wieder die vollen 200km Reichweite zur Verfügung hat.

Mehr über Die Autobahn wird zum Motor – neues E-Auto-Konzept

Cloud Computing – wolkige Versprechen

Auf Spiegel Online findet sich ein Artikel zum Cloud Computing, der zwar wenig Neues, aber einen netten Einstieg ins Thema bringt. Die Bedenken, die ich auch in der kommenden Printausgabe der CAD CAM zum Thema Cloud Computing formuliere, kommen auch hier zur Sprache: Wie kann man nur auf die Idee kommen, sensible Unternehmensdaten, seien es CAD-Modelle – siehe SolidWorks World 2010, wo eine Cloud-fähige Technologiestudie des CAD-Systems zu sehen war – oder Buchhaltungsdaten, „irgendwohin“ zu speichern?

Mehr über Cloud Computing – wolkige Versprechen

Brillianter Text zur Print-/Online-Diskussion

Stefan Niggemeier, bekannt als Gründer des BILDblog, hat für Süddeutsche.de eine brilliante Stellungnahme zum Thema Online-/Print-Journalismus geschrieben. Sehr lesens- und nachdenkenswert!

Bitteschön: Wozu noch Journalismus?

PTC Media Day auf Twitter

Die „Live-Berichterstattung“ vom PTC Media Day 2010 im PTC-Hauptquartier Needham/USA findet man hier, hier bei ProJott und archiviert hier. Brad Holtz und Roopinder Tara haben sogar die Slides fotografiert.

Schizophrenie live

So, da bin ich wieder. Immer noch viel zu tun, aber irgendwie muss der Blog ja auch laufen. Letzte Woche stand im Zeichen der SolidWorks World 2010 in Anaheim, Kalifornien. Das Wetter ist dort wirklich angenehmer als hier, wo es schon den ganzen Tag schneit.

Trotzdemn ist es gut, wieder am Schreibtisch zu sitzen, die Arbeit wird ja nicht weniger. Und da stelle ich gerade fest, wie man sozusagen aktiv schizophren arbeiten kann: Ich schreibe gerade an der ersten Ausgabe der MONTAGEtechnik kompakt und bin gleichzeitig auf dem Press Day von PTC in Boston/Needham. Wie? Mit Twitter. Hier kann ich die Kommentare meiner Kollegen auf Twitter verfolgen.

Mehr über Schizophrenie live

Zu viel zu tun

Hallo,

leider bin ich in den letzten Wochen zu viel unterwegs gewesen, um hier zu posten. Ich war bei diversen Firmenevents (Altair, Ansys, PTC, Autodesk,…), auf Messen (SPS/IPC/Drives, Euromold) und für meine Kunden unterwegs auf Anwenderbericht.

Was mir auf den Messen auffiel: Die Stimmung steigt. War die Motek noch verhalten, gings auf der Fakuma schon wieder besser und die SPS-Stimmung fand ich schon wieder ziemlich gut. Wer nicht an der Automobilindustrie hängt, verdient schon wieder Geld (deshalb war die Stimmung auf der eher autolastigen Euromold wieder etwas gedämpfter). Und in den USA scheint es sogar schon wieder viel besser zu laufen – die waren aber auch früher im Loch drunten 🙂

Groß und bunt: Canon kauft Océ

Der niederländische Spezialist für Großformatdruick Océ hat seine Eigenständigkeit verloren. Canon kauft das Unternehmen, das vom „kleinen“ A1-Plotter bis zu gigantischen Digitaldruckmaschinen alles im Portfolio hat, was große bunte Bilder produziert.

Quellen hier und hier

Mehr über Groß und bunt: Canon kauft Océ

Referenz: Inneo

Inneo ist mein ältester Kunde, dementsprechend viele Referenzartikel finden sich auf der Inneo-Website:

Mehr über Referenz: Inneo