CSWA-Projekt 5: Gegenseitige Hilfe

Das Gehäuse Ende Kapitel 7

Das Gehäuse Ende Kapitel 7

Hui, jetzt hat’s geknackt… Ich habe gestern Abend noch versucht, die Lagerbohrungen durch das Gehäuse zu schießen, das klappte aber überhaupt nicht. Zum Glück kenne ich ja den Autor und habe ihm das Modell geschickt mit der Bitte um Hilfe. Das Problem ist ja, dass man eine Skizze, die irgendein Problem hat, nicht austragen kann. Ich war mir also sicher, dass ich soweit alles richtig gemacht hatte. Die Skizze für die Bohrungen ist supereinfach – zwei bemaßte Kreise – so dass es an dieser auch nicht liegen konnte. Trotzdem ließen sich die Bohrungen nicht extrudieren. Mehr über CSWA-Projekt 5: Gegenseitige Hilfe

CSWA-Projekt 4: Ein Getriebener…

Das Getriebegehäuse im Kapitel 5

Das Getriebegehäuse im Kapitel 5

 …bin ich zwar noch nicht, aber stolzer Besitzer des Beginns zu einem Getriebegehäuse. Dem Modellieren eines  Stirnradgetriebes widmet sich der Hauptteil des Vogelschen Buches. Ich bin begeistert, wie flott die Arbeit inzwischen von der Hand geht. Wie ich merke, setzt Harald mit der Zeit immer mehr voraus, sagt also nur noch: „Definieren Sie eine Referenzebene und zeichnen Sie ein Viereck mit 205 x 99mm“, statt jeden Schritt und die Bedingungen, die zu vergeben sind, zu beschreiben. Ich versuche zudem, jeden Schritt erst einmal ohne Lesen zu machen, erst wenn etwas klappt – oder auch wenn es danebengeht – lese ich den entsprechenden Absatz. So langsam habe ich das Gefühl, dass ich auch eigene Modelle erstellen kann. Natürlich fehlt noch einiges, aber so tief war ich noch nie im Thema.

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CSWA-Projekt 3: Tetraeder und Schlimmeres

Melencolia I von Albrecht Dürer

Harald hat immer wieder recht seltsame Ideen, wo er seine Beispielmodelle herbekommt. Heute wird – neben einem Tetraeder – ein Trigon (Wikipedia sagt: ein Rhomboederstumpf) erzeugt, das auf dem Stich Melencolia I von Albrecht Dürer auftaucht (Tipp: Den zugehörigen Wikipedia-Artikel lesen! ). Das Gebilde ist so etwas Ähnliches wie ein Quader, allerdings mit ungewöhnlichen Winkeln. Wenn es fertig ist, hat es die seltsame Eigenschaft, aus jedem Blickwinkel anders auszusehen. Jetzt kommt’s dicke mit Referenzebenen.

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CSWA-Projekt 2: Ebenen und Parametrik

Zweites Objekt, das auf meinem Rechner entsteht: ein Bohrprisma. Skizzen und Beziehungen werden sehr schön erklärt. Harald achtet sehr darauf, dass der Featurebaum und damit der Aufbau des Modells und der Abhängigkeiten logisch und einfach bleiben. Dass dies eine wichtige Methodik  ist, habe ich schon oft gehört, aber es hier selbst zu erleben, ist schon interessant.

Da kommt jetzt auch eine Sache ins Spiel, die ich bisher nur in Grundzügen verstanden habe: Man muss immer erst eine Ebene definieren, auf der man dann eine Skizze anbringt und diese extrudiert/abzieht. Klingt trivial, war aber immer wieder der Punkt, an dem ich beim „Eigenstudium“, als beim Rumprobieren, gescheitert bin. Es erfordert eben doch einiges an Hineindenken, wenn man ein Modell vernünftig aufbauen möchte.

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CSWA-Projekt 1: Los geht’s

Harald beginnt in seinem Buch damit, die Benutzeroberfläche von SolidWorks, die ja seit der Version 2009 mit Ribbons arbeitet, zurückzubauen zu einer Oberfläche mit Buttonleisten. Ich lasse dieses Kapitel aus, ich arbeite sehr gerne mit Ribbons.

Die ersten Konstruktionsversuche – eine Schraube mit Sechskantkopf – gehen schnell von der Hand, ich habe ja doch schon einige grundlegende Erfahrungen mit der Modellierung gemacht. Trotzdem ist die Übung sinnvoll, da ich jetzt merke, warum ich mit den SpaceMäusen immer wieder Probleme hatte: Wenn man ein 3D-Modell als Drahtmodell oder eine Skizze mit mehreren Ebenen auf dem Schirm hat, basteln sich Auge und Gehirn eine dreidimensionale

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CSWA-Projekt – Vorbereitungen: Paperware

Neben der Hard- und Software brauchte ich jetzt noch jemanden, der mir die Bedienung beibringt. Zum Glück habe ich einen Freund, der das kann und auch noch Bücher darüber schreibt, Harald Vogel. Wie zufällig erscheinen seine Bücher auch noch im Hanser Verlag, so dass ich schnell mit der passenden Literatur ausgestattet war:

Konstruieren mit SolidWorks
381 Seiten
Flexibler Einband
ISBN-10: 3-446-42036-3
ISBN-13: 978-3-446-42036-6
€ 49,90

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CSWA-Projekt – Vorbereitungen Software

Dank der netten Unterstützung von SolidWorks habe ich eine Volllizenz von SolidWorks Premium, die ich schon in der Version 2010 und 2011 auf beiden Rechnern installiert hatte. Wie gesagt, ich wollte schon seit geraumer Zeit in die CAD-Modellierung einsteigen… Warum SolidWorks und nicht eines der anderen Systeme auf dem Markt? Zufall – mit den Leuten von SolidWorks habe ich als erstes über das Thema gesprochen und eine Lizenz zur Verfügung gestellt bekommen. Seit einige Tagen liegt hier auch eine Lizenz der Autodesk Design Suite Premium 2012, mit der ich mich als Nächstes beschäftigen werde.

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CSWA-Projekt – Vorbereitungen: Hardware

Als Journalist habe ich keine übermäßigen Hardwareanforderungen, jeder Rechner der letzten Jahre dürfte sich mit MS Word eher langweilen, und das Betrachten des einen oder anderen Bildes bringt einen aktuellen Computer nicht ins Schwitzen. Meine Anforderungen liegen also weniger auf der Rechenperformance als auf anderen Gebieten.

Der Desktop-Rechner im Büro ist mit einem AMD Athlon 64 X2 4200+-Prozessor ausgestattet, das System dürfte so um die fünf Jahre alt sein. Vier GByte RAM habe ich dem Rechner mal spendiert, das auffälligste am ganzen Paket ist sicher die Grafikkarte, eine Nvidia Quadro NVS 440 – das ist zwar eine Karte aus der Quadro-Profiserie, aber eben keine CAD-Karte, sondern eher eine für den Finanzhai, der viele Monitore braucht, um seine Charts zu verfolgen und Länder ins Unglück zu stürzen :-). Bei mir erfüllt sie den Sinn, drei Monitore zu betreiben und sie hat den Vorteil, mit passiver Kühlung keine nervenden Geräusche zu produzieren. Betriebssystem Windows 7/64, also darf da auch die 64-bit-Version von SolidWorks drauf.

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Das CSWA-Projekt: Endlich mal wieder auf der Schulbank

Nun arbeite ich schon seit 1993 als Journalist in der CAD/CAM-Branche – aber ein CAD-System richtig bedienen kann ich nicht. Im Studium arbeitete ich mal etwas mit Proren, einem recht mächtigen 2D-System und hatte wie jeder Maschinenbaustudent eine Raubkopie von AutoCAD 2 – das dürfte inzwischen verjährt sein, hoffe ich.

Danach hatte ich immer wieder Gelegenheit, mit einer ganzen Reihe von Systemen, darunter Solid Designer, ME10/ME30, SolidWorks, AutoCAD, HiCAD, aber auch 3DStudio, herumzuspielen. Für Softwaretests reichte das auch aus, denn dabei war es nie meine Intention, Fehler zu finden, sondern die Philosophie hinter dem System zu erspüren und zu beschreiben. Ich bin seit langer Zeit der Meinung, dass es keine schlechten Systeme gibt, sondern nur Systeme, die für einen Anwendertypus und einen Anwendungsfall besser oder schlechter geeignet sind.

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